Compagnie
Irene K.
Watamami
Belgien
Immer wieder gibt es seltsame Überraschungen. In einem
Vorstadtsee treffen sich vier Nymphen. Sie kommen alle aus ganz verschiedenen Regionen der
Welt und nicht nur das, sie sind auch ganz unterschiedlich in ihrem Temperament und ihrem
Wesen.
Laura, die schweigsame Nymphe, ist einfühlsam und
hilfsbereit. Wenn sich manchmal ihr Blick verfinstert, ahnt man, daß dahinter ein tiefere
Geheimnis verborgen liegen muß.
Griseldis, wild und sehr lebhaft, ist zu jedem Schabernack
bereit.
Omosume, sie kennt die Menschen und ihre Nöte. Ihre sachten
Bewegungen geben ihr den Ausdruck einer Traumwandlerin.
Watamami, sie ist die erfahrene Seenymphe, die große Mutter
der Dinge.
Die vier Nyphen sind alle geflohen teils aus Ärger, teils
aus Angst. Ihre Not eint sie und dies hilft. Sie erzählen sich untereinander ihre
Geschichten, woher sie kommen, wie sie gelebt haben und warum sie geflohen sind. Aller
Feind sind die grauen Monster, diese haben sich überall in den Gewässern breit gemacht.
Die Nymphen ärgern sich über sie, schimpfen und zetern mit
einer Mischung aus Angst und Empörung über die ihrer Meinung nach böse und lieblose
Welt. Als dann noch ihr letzter Zufluchtsort von den Monstern heimgesucht wird, sehen nur
noch einen Ausweg. Sie rufen mit Hilfe eines menschlichen uferbewohners die Mutter aller
Dinge, die große Watamami. Watamami gelingt es, den Monstern das Handwerk zu legen. Und
siehe da, es ist wie im menschlichen Leben, die grauen Hüllen fallen und es kommen
darunter zwei der der Nymphen selbst hervor.
Künstlerische Leitung: Irène
Borguet-Kalbusch
Material und Tanz: Isabelle Demaret, Ingrid Poth, Esther von der
Fuhr, Isabel Bartenstein
Schauspieler und Schauspielregie: Pascal Maillard
Musik: Pirly Zurstrassen, Edmond Regnier
Percussion: Frédéric Malempré
Text und Gesang: Nicky Malempré
Lichtregie: Jean-Louis Gille
Eintritt:
Tageskasse: 5,-/8,- DM ermäßigt/voll |